17 Jahre verbrachten wir dort unsere freie Zeit
gern und mit Freude - doch ist es nun zu weit
Das Alter ruft:" Werdet bescheiden !
Fangt an, das Burgenland zu leiden."
Das ist nah an Wien - Öffi von Haus zu Haus -
an einen Badesee treibt`s dich hinaus ...
ganz prosaisch: die nächsten Bildreportagen werden von dort sein....
immer wieder
steigt der tag
ins freie jahr ..
wunderbar
aber auch das neue verspricht nichts neues
nur die stete wiederkehr der jahrestage
in freude und in plage .....
mg
Brücke in der Nacht
Es brennt der Wunsch sich heiß, / dem kalten Wind zu weichen,
der einsam ein sich schleicht, / auf Flucht vor Fremdem sinnt.
Der Nahbarkeit gewahr, / die - ganz erfüllt - entrinnt,
in Zweisamkeit verstrickt, / die Leere auszugleichen.
Verlangen - Einzelhaft. / Getrennt Gemeinschaft bleichen.
Zu schmal der Wüste Weg. / Die Angst vor „Wir“ beginnt
im Nicht-Verstanden-Sein. / Alleine mit dem Wind,
der hart Bewußtsein weckt, / dem Wunsch nicht auszureichen.
Was klar sich fügen will, / betrübt vom Lärm der Feigen,
vermag allein zu sein, / im Freien sich zu zeigen,
zum Du gewandt, gewillt, / den eig´nen Schritt im Blick,
vertraut mit Einsamkeit. / Verstehen zu ergründen.
um - wach für fremdes Leid - / ein Teil von sich zu finden.
Als Brücke in der Nacht. / - Ein Weg zum kleinen Glück.
© V F
Ich erlaube mir, Dein Gedicht hier an prominenter Stelle - als eigenes Thema einzustellen.
denn:
es sind immer die dunklen Brücken, die wir vor den lichten Übergängen beschreiten
die Zweibarkeit muss begehbar werden - wieviel Leid ersparte es vielen Menschen, versuchten sie nicht, mit Unnahbaren nahbar zu werden ...
der Gedanke WIR wird sehr oft als Angst erlebt - der Wunsch nur nach Gemeinsamkeit kann zur schmerzvollen Obsession werden ....
Wer es fertig bringt, in jedem Menschen WIR zu fühlen, verabschiedet sich sowohl vom intimen Du als auch von den meisten der Vorstellungen, die uns zu userem Ich notendig sind
Liebe V./Felshuette ..
Danke: ich plappere hier nicht abgehoben herum ... Deine Gedanken sind auch schon lange meine Erkenntnisse .. nicht immer beglückende, denn wer sieht sich und seine Rituale meistens nicht als allein seligmachend für sich ....
Fazit:
Brücken vom Ich zum Du finden wir sogar in finsterer Nacht .. auf ihnen begegnen wir immer Menschen - sie müssen nicht die religiös verbindliche Säuglingsmetapher verkörpern ...
Sie müssen sein --- authentisch .....
am 21. des Nachts aufgenommen
wir erleben es jedes Jahr ....
PS: liebe Freunde - ich antworte morgen oder so ....
Das Fest der Liebe - feste Liebe
Es zeigt seinen wahren Charakter
in seinem Warencharakter ............
So wie alles käuflich ist,
ist es auch der heil'ge Christ.
sooon Mist ---- sooon Mist
mg
und wehe,mir schenkt dieses Jahr irgendwer irgendetwas --- soviel zur Ernsthaftigkeit dieses Texterls

adveniat regnum tuum
erst eine, dann zwei...
Schein ist dabei
fiat voluntas tua
Erkenntnis im eigenen Kopf
leuchtet lange, du Tropf ...
sicut in coelo et in terra
Himmel,Hölle - schnell
Licht, Dunkel - ist Tunnel ...
ergo: non bibamus
Auf Dunkelheit, in ihr ahnen wir Licht..
sind wir in ihm, leuchtet es nicht.
Heuchelei, Lug und Trug
verstellen es:Zug um Zug.
mg
PS: das ist ein Antiweihnachtsgedicht und eine Erklärung an einen Menschen, der mir einst sehr nahe, gleichsam im Lichte stand ...
da las ich doch vor sehr kurzem in einem Forum von einer Userin, die ich aufgrund ihrer Beiträge als konservativ einstufen würde, aber im Politdiskurs sind alle Standpunkte durchaus legitim.. so ist diese meine Einschätzung absolut nicht abwertend gemeint.
In einer Demokratie kann eine gesunde und integere Führungsschicht nur aus einem gesunden Volk kommen.
Erlaubt mir , das heißt, ich erlaube mir, hier in meinem BLOG meine Antwort zu posten.
Antwort: zum Adjektiv gesund
in Verbindung mit dem Nomen Volk
da fällt mir doch eine Wertevorstellung ein, die die Beseitigung " ungesunden Volkstums" ( auch unwerten Lebens ) als Ausdruck des " gesunden" Volkswillens ansah....
ja ja .... wer spricht ( schreibt), verrät sehr oft seine Wertvorstellungen ... vor allem die, die gesellschaftlich doch nicht mehr so ganz akzeptiert werden....
äh: esging in diesem Faden um WERTE
und nun wird in die Hände geklatscht ... und alles wieder in Schwung gebracht ... ( einschließlich des lieben Gatten -;))) )
Der Neider sieht überall nur Neid,
der Eitle das schönere Kleid,
der Hochnäsige die Nasenlöcher.
Und das alles - noch und nöcher....
mg